social virtues - Gruppe für junge Erwachsene
Der rasche gesellschaftliche Wandel (Klimawandel, Digitalisierung, Überalterung, etc.) trägt dazu bei, dass wir alle und im besonderen junge Menschen vor neuen Herausforderungen stehen, für deren Bewältigung es immer wieder an Strategien fehlt.
Vor allem junge Erwachsene berichten häufig über folgende Schwierigkeiten:
- "Imposter-feeling"
- Hemmungen mit fremden Menschen in Kontakt zu treten um beispielsweise Termine zu vereinbaren oder Informationen einzuholen
- Prokrastination
- Gefühl der Überforderung und/oder Unzulänglichkeit oft in Zusammenhang mit social media Konsum (Druck content zu produzieren/liken/teilen/etc.)
- uvm.
Das Konzept der Sozialen Tugenden beschrieb der italientische Gestaltpsychologe Giuseppe Galli. Wenn wir gestalttheoretisch von Tugenden sprechen, so meinen wir nicht Eigenschaften, die einer Person anhaften, sondern es geht um Möglichkeiten der Beziehungsgestaltung - zu sich selbst und zur Umwelt.
Er bennent folgende psychologischen Gegensatzpaare:
- Hingabe – Flucht in die Phantasie
- Dankbarkeit – Neid und Anmaßung
- Staunen – Aufdringlichkeit und Besitzsucht
- Reue – Anmaßung und Verzweiflung
- Vergebung – Unaufrichtigkeit, Gleichgültigkeit und Verachtung
- Vertrauen – Angst und Zweifel
In einer geschlossenen Gruppe von 3-6 Personen wollen wir uns gemeinsam damit befassen, wie wir mit uns selbst und mit anderen umgehen wollen und herausfinden, inwieweit das Konzept der Sozialen Tugenden dabei hilfreich sein kann. Auch alltagspraktisches Handeln soll in den Fokus rücken.
social virtues
Gruppe für junge Erwachsene ab 18 Jahren
3-6 Teilnehmer:innen
Zielgruppe:
junge Erwachsene, die in Zeiten des Wandels Unterstützung in der Bewältigung des Alltags suchen
Start:
September 2026
Vorgespräche bereits möglich